Freitag, 31. Dezember 2010

Albtraum

Heute Nacht ging ich, verfolgt von meinem Schatten,

durch endlos verzwickte Gassen

immer auf der Flucht von den unheimlichen Gestalten

die mir folgen, mich blossstellen, nicht leben lassen.

Ich renne, doch ich bewege mich nicht,

Was ist los? Weshalb kann ich nicht fliehen?

Was zischt umher, vernebelt mir die Sicht?

Es ist als ob sie mich prügeln, an mir herumziehen.

Meine Lider sind so schwer! Weshalb erwache ich nicht?

Angst habe ich, riesige, ich zittere schon,

und dann endlich, der so verhasste Ton:

Drrrrrrrrrrrrrrrrring.....



Mittwoch, 22. Dezember 2010

Wipfelgewisper

Du gibst mir ein Bild, denn du hast ein Gesicht.

Ich sehe dein Gesicht. Bin ich blind?

Ich höre das Wispern der Bäume und sie sagen mir, wir sind es. Kommt heraus sagen sie, kommt heraus und seht euch an.

Seht euch an.
Die kranken Kreaturen die ihr seit.

Du gibst mir ein Bild, denn du hast ein Gesicht.

Und ein Gesicht erzählt immer eine Geschichte.

Ein Gesicht, das mir erzählt.

Eine Musik die singt, dein Lied! Lied der traurig Gefallenen, der Himmelhochjauchzenden, der Möchtegernen, der vermeintlichen Spinnern. Diese Leute würdig ein Lied zu singen. Doch wir.

Schau in die Gesichter.

Die Bäume welche wispern, bsst sagen sie, schaut euch an, sagen sie.
Was wart ihr einmal? Jeder ein Unikat. Das liebt, das hasst, das lacht, das weint, das schreit und trotzt und lebt und pflegt und arbeitet und stolz ist.

Und dann, siehst du Gesichter, alle verschieden, alle ein Unikum. Doch wo ist der Geist?
Denn sie lachen alle über die selben Witze, sie essen alle die selben Dinge, sie sprechen alle die selbe Sprache, sie lauschen alle dem selben. Sie wollen alle die gleichen Haare, sie wollen alle die selben Nasen, sie wollen alle die selben Beine und die selben Handtaschen, wie damals, damals vor dem Turm von Babel.

Alle, sind wir nicht alle gleich und doch, wollen wir nicht mit unseren Schuhen ein Unikat sein?

Wo sind wir?

Wo ist unsere Familie?

Wo ist unser Stolz?

Wo sind unsere Werte?

Och ihr Gesichter mit euren Geschichten, lasst uns leben und fühlen und denken und spinnen und schreien und tanzen.

Lasst uns unsere Sprache spreche und stolz sein, unsere Gerichte essen und sie mögen, lasst uns unsere Tänze tanzen und unsere Spässe klopfen, lasst uns unsere Spiele spielen, und lasst uns nicht vergessen:

Wir sind nicht gleich.

Denn. Die Bäume wispern hoch oben in den Wipfeln.

Was für eine kranke Welt dort unten, wie damals, damals vor dem Turm von Babel.

Anfang

Und an am Anfang war nichts.
Nichts ist der Anfang.
Der Anfang ist nichts.
Ein Stäubchen macht den Anfang,
eine Idee, ein Buch, ein Buchstabe
Und das Nichts gebar das Etwas
und wenn das Etwas gross und stark war
und wuchs und gedieh, nahm es Form an.
Form, Geschichte, Leben.

Hallöchen da draussen, wieder einmal versuche ich meine Gedanken in Worte zu fassen und heraus kommen immer seltsam schräge Texte, was mich aber nicht weiter stört, denn ich begreife sie.
Eigentlich habe ich nicht vor mich zu erklären, weshalb ich einen Blogg angefangen habe zu schreiben. Ich hatte einfach Lust dazu und möchte das einmal ausprobieren. Ich hoffe ihr habt Spass bei meinen Gedanken und meinem Weg zur Weisheit :P