Wie ist es, frage ich dich, wenn du an Sport denkst? Bekommst du Angstschweiss auf der Stirn? Ein flaues Gefühl im Magen? Denkst du sofort an die paar Kilos die du meinst zu viel zu haben? Es ist ein ewiges Müssen mit diesem Sport!
Ich muss Sport machen um abzunehmen, um einen flachen Bauch zu bekommen, um zu Gefallen, um keine Rückenschmerzen mehr zu haben. Denkst du das? Ich denke es auch! Doch warum denke ich das, frage ich mich! Ist es nicht ein besseres Lebensgefühl, wenn man etwas trainiert ist, wenn man Kondition hat. Erfüllt es einem nicht mit einer gewissen Zufriedenheit wenn man nach einer Stunde schwimmen oder Aerobic ausgepowert nach Hause kommt. Doch, das ist es! Doch ich bin faul! Määhhh.... keine Lust! 'Ja, ich werde es später machen.' Verschieben, in dem bin ich Weltmeister.
Dumm, eigentlich sollte man sich nichts auf lange Zeit vornehmen. Heute dachte ich am Morgen: Nach der Arbeit gehe ich schwimmen. Und ich ging schwimmen. Eine halbe Stunde, ungefähr einen Kilometer, mehr nicht.
Doch da ist wieder die Kehrseite, eigentlich würde ich gerne in den Sportverein gehen, in ein Fitnesszenter, einen Kurs besuchen, um am neuen Ort neue Leute kennen zu lernen. Um sich regelmässig und mit andern auszupowern. Vielleicht ist ein wöchentliches Ritual ganz gut... Schliesslich habe ich alle aufgegeben. Meine wöchentlichen Rituale. Keinen Kurs im Moment, keine Musik, kein Sport, doch,,, ein Ritual ist geblieben. Die Bücherei. Ja mei... das ist leider kein Sport.
Es gibt Leute, die sind so richtig begeistert von dem was sie tun! Sie können jahrelang, täglich Fahrradfahren, ins Fitnesszenter, ins Fussballtraining, Gymnastik. Da fehlt mir absolut die Begeisterung und andererseits die Disziplin. Und ist das nicht öde? Sich etwas so hinzugeben, dass es das ganze Leben bestimmt? Ich weiss es nicht und werde es wahrscheinlich nie wissen. Macht auch nichts! Ich habe mir vorgenommen Sport zu machen. Ich habe mir vorgenommen, Sport zu machen der Freude macht, der den Moment ausfüllt und nicht den Moment nicht zum verschwinden bringt, weil die Zeit einfach nicht vorbei geht. Vornehmen ist nie gut, ohhh,,, da ist der Angstschweiss schon.
Doch, von nichts kommt nichts. Also... tue ich was, langsam und gemütlich.
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Dienstag, 22. Januar 2013
Tun oder nicht tun
Freitag, 11. Januar 2013
Brief an Mich: Absolute Leere
Ich war leer. So leer wie ein leerer Pappkarton. Unauffällig, unbeachtet, gefühllos,gleichgültig, lustlos einfach nur leer.
Kennst du dieses Gefühl? Es ist hässliches Gefühl!
Heute habe ich mich beim Leer-Sein beobachtet. Ich war in Zürich und Leer, ich wollte am Abend eine Freundin treffen und da ich noch ein bisschen shoppen wollte ging ich einige Stunden, na ja, es waren ziemlich viele Stunden, früher. Doch was ich nicht wusste als ich ging war, dass ich leer war.
Ich sah schöne Dinge, doch ich fühlte nichts.
Ich rannte durch Geschäfte, fand nichts.
Ich sprach mit Leuten, doch ich hörte nichts.
Ich ging durch schöne Strassen, doch ich schaute nicht richtig hin.
Niemand beachtete mich, ich war grau. Unsichtbar. Doch ich war nicht unglücklich deswegen.
Ich sass im Bücherladen, Leer. Keine Begeisterung für das geschriebene Wort. Nur sitzen schauen, sitzen schauen. Existieren.
Ich war nicht deprimiert, ich war nicht traurig, nur leer. Jedoch weiss ich aus Erfahrung, dass diese Leere irgendwann zu schlechter Laune führt. Diese miese Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit führt unweigerlich zu Unzufriedenheit mit der Situation. Zu Melancholie und wenn die Leere einem ganz lange befällt auch zu einer Depression, doch das habe ich zum Glück noch nie erlebt.
Schlecht ist, wenn einem diese Leere auf Reisen befällt, es ist dann ganz schwierig sie loszuwerden. Meistens befällt sie einem wenn man alleine unterwegs ist und dann muss man ganz schnell unter laute, lustige Leute oder noch schneller den Ort wechseln. Sonst verliert man die Freude am Unterwegs sein und nichts ist mehr so toll wie es eigentlich wäre. Ein grauer Schleier über der Welt.
Heute war ich aber leer in Zürich, zum Glück nicht allzu weit weg und wärend meines Sitzen und Schauen im Bücherladen, guckte ich auf mein Handy und bemerkte dass meine Freundin schon vor über einer Stunde abgesagt hatte, sie war krank und dann ich ging einen Chai-Latte, in einem wunderbar niedlichen Kaffee trinken. Und Bumm, das ICH war wieder da. Glückcherweise. Die Leere war weg und ich strahlte wieder und musste ganz schnell zum Zug rennen, damit ich ihn nicht verpasste.
Kennst du dieses Gefühl? Es ist hässliches Gefühl!
Heute habe ich mich beim Leer-Sein beobachtet. Ich war in Zürich und Leer, ich wollte am Abend eine Freundin treffen und da ich noch ein bisschen shoppen wollte ging ich einige Stunden, na ja, es waren ziemlich viele Stunden, früher. Doch was ich nicht wusste als ich ging war, dass ich leer war.
Ich sah schöne Dinge, doch ich fühlte nichts.
Ich rannte durch Geschäfte, fand nichts.
Ich sprach mit Leuten, doch ich hörte nichts.
Ich ging durch schöne Strassen, doch ich schaute nicht richtig hin.
Niemand beachtete mich, ich war grau. Unsichtbar. Doch ich war nicht unglücklich deswegen.
Ich sass im Bücherladen, Leer. Keine Begeisterung für das geschriebene Wort. Nur sitzen schauen, sitzen schauen. Existieren.
Ich war nicht deprimiert, ich war nicht traurig, nur leer. Jedoch weiss ich aus Erfahrung, dass diese Leere irgendwann zu schlechter Laune führt. Diese miese Antriebslosigkeit, Lustlosigkeit führt unweigerlich zu Unzufriedenheit mit der Situation. Zu Melancholie und wenn die Leere einem ganz lange befällt auch zu einer Depression, doch das habe ich zum Glück noch nie erlebt.
Schlecht ist, wenn einem diese Leere auf Reisen befällt, es ist dann ganz schwierig sie loszuwerden. Meistens befällt sie einem wenn man alleine unterwegs ist und dann muss man ganz schnell unter laute, lustige Leute oder noch schneller den Ort wechseln. Sonst verliert man die Freude am Unterwegs sein und nichts ist mehr so toll wie es eigentlich wäre. Ein grauer Schleier über der Welt.
Heute war ich aber leer in Zürich, zum Glück nicht allzu weit weg und wärend meines Sitzen und Schauen im Bücherladen, guckte ich auf mein Handy und bemerkte dass meine Freundin schon vor über einer Stunde abgesagt hatte, sie war krank und dann ich ging einen Chai-Latte, in einem wunderbar niedlichen Kaffee trinken. Und Bumm, das ICH war wieder da. Glückcherweise. Die Leere war weg und ich strahlte wieder und musste ganz schnell zum Zug rennen, damit ich ihn nicht verpasste.
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