Dienstag, 22. Januar 2013

Tun oder nicht tun

Wie ist es, frage ich dich, wenn du an Sport denkst? Bekommst du Angstschweiss auf der Stirn? Ein flaues Gefühl im Magen? Denkst du sofort an die paar Kilos die du meinst zu viel zu haben? Es ist ein ewiges Müssen mit diesem Sport!
Ich muss Sport machen um abzunehmen, um einen flachen Bauch zu bekommen, um zu Gefallen, um keine Rückenschmerzen mehr zu haben. Denkst du das? Ich denke es auch! Doch warum denke ich das, frage ich mich! Ist es nicht ein besseres Lebensgefühl, wenn man etwas trainiert ist, wenn man Kondition hat. Erfüllt es einem nicht mit einer gewissen Zufriedenheit wenn man nach einer Stunde schwimmen oder Aerobic ausgepowert nach Hause kommt. Doch, das ist es! Doch ich bin faul! Määhhh.... keine Lust! 'Ja, ich werde es später machen.' Verschieben, in dem bin ich Weltmeister.
Dumm, eigentlich sollte man sich nichts auf lange Zeit vornehmen. Heute dachte ich am Morgen: Nach der Arbeit gehe ich schwimmen. Und ich ging schwimmen. Eine halbe Stunde, ungefähr einen Kilometer, mehr nicht.
Doch da ist wieder die Kehrseite, eigentlich würde ich gerne in den Sportverein gehen, in ein Fitnesszenter, einen Kurs besuchen, um am neuen Ort neue Leute kennen zu lernen. Um sich regelmässig und mit andern auszupowern. Vielleicht ist ein wöchentliches Ritual ganz gut... Schliesslich habe ich alle aufgegeben. Meine wöchentlichen Rituale. Keinen Kurs im Moment, keine Musik, kein Sport, doch,,, ein Ritual ist geblieben. Die Bücherei. Ja mei... das ist leider kein Sport.
Es gibt Leute, die sind so richtig begeistert von dem was sie tun! Sie können jahrelang, täglich Fahrradfahren, ins Fitnesszenter, ins Fussballtraining, Gymnastik. Da fehlt mir absolut die Begeisterung und andererseits die Disziplin. Und ist das nicht öde? Sich etwas so hinzugeben, dass es das ganze Leben  bestimmt? Ich weiss es nicht und werde es wahrscheinlich nie wissen. Macht auch nichts! Ich habe mir vorgenommen Sport zu machen. Ich habe mir vorgenommen, Sport zu machen der Freude macht, der den Moment ausfüllt und nicht den Moment nicht zum verschwinden bringt, weil die Zeit einfach nicht vorbei geht. Vornehmen ist nie gut, ohhh,,, da ist der Angstschweiss schon.
Doch, von nichts kommt nichts. Also... tue ich was, langsam und gemütlich.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen