Dienstag, 23. August 2011

Lieblingskette


Endlich, dank der neuen Kamera, konnte ich sie fotografieren: Meine Lieblingskette, oder auf jeden Fall den Anhänger.
Ist er nicht super süss? Hab ich in London am Portobello Road Market gefunden.

Sonntag, 21. August 2011

Sommerkerze



Draussen sass ich lange,
ganz für mich alleine,
nur sie war da mit mir in der Dunkelheit,
der Sommerkerze kleine Flamme.

Während meine Gedanken flogen
von Liebe, Werk und Tat
zu Unglück, Angst und Einsamkeit
flackerte sie ruhig wie der Sommerwind,
bezähmte sie, meine Niedergeschlagenheit.

Kleines Feuer das du bist,
gezähmt durch ein Kleid aus Wachs,
leuchtest du in laue Abende,
zeigst mir einen Weg,
ein Licht.

Die Mücken summen,
die Grillen singen,
die Nacht ist warm und lieblich.
ganz tief in mir drinnen
fühl ich einen tiefen,tiefen Frieden.


Samstag, 30. Juli 2011

Freiheit

Inspiriert von http://el-mundo-de-la-gitana.blogspot.com/2011/07/nachgedacht_30.html schreibe ich über Freiheit, ein Thema das mich seit Jahren ziemlich stark beschäftigt und mich oft angespornt, aber auch zum Nachdenken gebracht hat.

Freiheit?
Tun was man will, reisen, Zufriedenheit, ausgehen, gut Essen, lachen, Sonnenschein, Strand, Meer, Wind, Berge, Entscheidungsfreiheit, Bewegungsfreiheit, Geld, Frieden, ein offenes Herz, Gesundheit....
Freiheit hat für jeden eine andere Bedeutung. Ich habe Freiheit lange mit Ferien in Verbindung gebracht, Ferien und Reisen. Frei sein wie ein Vogel.
Letztes Jahr hat mich dann diese Freiheit plötzlich nicht mehr so überzeugt, das Feuer war und ist immer noch da, jedoch plötzlich anders. Es war als hätte ich alle Register der Freiheit bereits gezogen, sie wurde unbefriedigend.
In seinem Buch hat Khalil Gibran die Freiheit von einem völlig anderem Gesichtspunkt beschrieben. Seine Ansichten haben mich ein wenig schockiert und zum nachdenken gebracht und doch muss ich zugeben, dass ich ihm Recht geben kann, hier einige Ausschnitte:
"...frei könnt ihr nur sein, wenn euch selbst der Wunsch, nach Freiheit zu streben, zu einer Fessel wird und ihr aufhört, von der Freiheit als einem Ziel und einer Erfüllung zu sprechen..."
"...Wie solltet ihr euch über eure Tage und Nächte erheben, ausser ihr zerbrecht die Ketten, die ihr im Morgengrau eurer Vernunft um eure Mittagsstunde geschlungen habt?
Was ihr Freiheit nennt, ist in Wahrheit die stärkste dieser Ketten, und mögen ihre Glieder auch in der Sonne funkeln und eure Augen blenden..."
"...Ist es ein Gewaltherrscher, den ihr entthronen möchtet, sorgt erst dafür, dass der Thron zerstört wird, den ihr ihm in eurem Inneren erbaut habt. Denn wie kann ein Tyrann die Freien und die Stolzen beherrschen, ausser es ist ein Sklaventum in ihrer Freiheit und eine Beschämung in ihrem Stolz?..."
"...Wenn ein Schatten verblasst und verschwindet, wird das verbleibende Licht zum Schatten eines anderen Lichtes. Und ebenso wird eure Freiheit, sobald sie ihre Fesseln verliert, ihrerseits zur Fessel einer grösseren Freiheit..."

So denke ich, dass Freiheit, für mich, hauptsächlich Zufriedenheit ist. Zufrieden zu sein mit sich, seiner Arbeit, seinen Hobbies, dem was man tut, vielleicht auch die Zufriedenheit mit seinem Schicksal oder die Arbeit daran. Denn dann kann man auch den Moment geniessen, in dem einem der Wind vom Meer her durch die Haare fegt und das ist für mich die Freiheit.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Zum Frühstück ins Tessin

Nach dem wir, meine Schwester, meine Cousine und ich uns 'Rapunzel neu verföhnt', ein absolut toller Film, der sich wahnsinnig gut dazu eignet sich kaputt zu lachen, angeschaut hatten,,, ja was war dann. Eigentlich wollten wir ins Bett. Doch dann knurrte mein Magen ein klitzekleines bisschen und da hatte ich plötzlich wahnsinnige Lust auf einen..
dicken fetten Hot Brownie
Ja, und so fuhren wir in den Burger King,, alle drei und verspeisten, alle drei einen von diesen wahnsinnig leckeren, klebrigen Dingern. Unsere Gedanken wurden beflügelt von dieser göttlichen Speise (chrmm chrmm) und dann wussten wir was wir als nächstes tun würden. Weg fahren! Zum Frühstück ins Tessin... wie cool klingt das denn? Zwei Minuten später waren wir auf der Autobahn und die zweieinhalb Stunden Fahrt.. wow,,,die gingen schnell vorbei. Es war dann ungefähr halb zwei Uhr morgens als wir auf der Raststätte Bellinzona hinaus fuhren, wir gingen schnell aufs Klo und kauften uns was zu trinken und dann versuchten wir, zu dritt eingequetscht in meinem winzigen Toyota Yaris zu schlafen. Es funktionierte ehrlich gesagt nicht direkt.Nach zusammengerechnet vielleicht zwei Stunden Schlaf, machten wir uns um sieben Uhr auf den Weg nach Locarno. Dort setzten wir uns an den See und schauten, bis es acht Uhr war, drei Jungen Technoentchen zu, die ununterbrochen schnatterten und reklamierten. Das wunderbare, so heiss erwartete Frühstück nahmen wir dann im Manorkafee ein, naja,,die Aufbackbrötchen und Croissants waren echt lecker, dazu kamen noch eine Scheibe Brot und ein Glass Orangensaft und eine Schokolade-Melange. Lecker lecker... und das alles bloss für 6.-- Franken! Super! Irgendwie wollten wir noch nicht nach Hause. Deshalb mussten wir natürlich noch nach Lugano. Leider hielten wir es, trotz der Schönheit dieser Stadt, nicht lange dort aus. Der fehlende Schlaf machte sich bemerkbar uns so setzten wir uns wieder in mein Yarischen und machten uns auf den Heimweg, die beiden andern pennten natürlich sofort ein und ich musste mich alleine wachhalten. Gelang mir nicht sonderlich. Zum Glück war der Gotthardtunnel nicht stark befahren, denn ich brauchte beide Spuren. Die Augenlider wurden so wahnsinnig schwer und ich zählte die 17 Kilometer bis wir wieder draussen waren. Dann endlich, Licht am anderen Ende des Tunnels, jetzt würde bestimmt bald eine Raststätte kommen und ich konnte schnell ein kleines Erfrischungsschläfchen halten. Denkste, weiter fünfzehn Kilometer musste ich durchhalten bis ich endlich auf einen Parkplatz fahren konnte. Schnell kaufte ich mir einen Espresso und ein Apfelschorle und machte dann ein schönes, zehn Minütiges Schläfchen. Dann fuhren wir weiter und dann verfuhren wir uns und dann, es war wirklich ziemlich witzig, kamen wir endlich, todmüde endlich zu Hause an. Tolle Auffahrt! Haha,,, (die haben wir ja leider verpasst... na ja, die Autobahnauffahrt)

Mittwoch, 27. April 2011

mein schmuckbrett

Sooo endlich habe ich Zeit euch mein Schmuckbrett zu präsentieren! Leider hängt im Moment noch kein Schmuck dran, aber das wird sich, sobald ich an einem Ort fest wohne, ändern.



Gemacht habe ich es ganz einfach. Ich besorgte mir im Baumarkt ein Brett und weissen Lack, kleine Spiegelchen und Glitzerpulver und zum aufhängen klebbare Hacken. Das Glitzerpulver mischte ich in den Lack, mit dem ich das Brett zweimal strich. Das glitzert so schön wenn die Sonne scheint. Dann schnitt ich Herzen aus Karton, so dass die Schablone und der Umriss zu gebrauchen war, ein bisschen Farbe, ich hab Akrylfarbe benutzt, in die Mitte oder aussen rum geben und mit dem Finger schön regelmässig nach aussen bzw. innen streichen. Die Spiegelchen sind dann schnell aufgeklebt. Nägel habe ich jede Menge in der uralten Werkstatt meines Grossvaters gefunden. Schön rostig rote! Zu guter letzt klebte ich dann dann noch die Hacken hinten drauf und fertig war das ganze.






Sonntag, 24. April 2011

Frohe Ostern!!!

Habt ihr heute euer Nest auch so schnell gefunden wie ich meins? Es stand nämlich bloss so auf dem Küchentisch rum und starrte mich mit freudig geweiteten Augen an. Mhmm... meine Schokoladendiät ist somit beendet.
Ein kleiner Ostergruss für euch: Heute habe ich auf einem Blog (elfentanz.blogger.de) dieses Video entdeckt und es hat mich irgendwie wahnsinnig aufgestellt und da ich denke, dass es euch auch gefällt gibt's es auch hier zu sehen.


Kaum zu glauben, dass es Werbung ist!

Samstag, 5. Februar 2011

Herzensruf



Mein Herz
es ruft, es schreit
oh wie es sich sehnt
nach der Freiheit!
Freiheit!
Sie bedeutet für mich,
reisen!
Von hier zu dort.
Von dort zu da.
Frei, wild, schön.
Wenn ich sie sehe, die Leute, die das können. Oh, ich beneide sie.
Frei.
Es treibt mich,
die Fesseln des Alltags spannen sich. Wo will ich hin, wie komm ich dorthin?
Es juckt mich. Mein Herz weitet sich, zieht sich zusammen, die Sehnsucht zu gehen. Zu fliegen. Sehen, riechen, schmecken, fühlen. Hab nicht genug! Noch nicht!
Der Hunger!
Er knurrt!

Toggenburger Zimtfladen

Ein Ultraleckeres Rezept von Betty Bossi. Habe ich heute per Zufall entdeckt und da man langweiligen Minuten vorbeugen soll, sofort gebacken. Probiert es aus!



1 Portion Kuchenteig

200g Mehl
1/2 TL Salz
75g Butter
1dl Wasser

Mehl, Salz und Butter von Hand zerreiben. Wasser hinzufügen, zusammendrücken, nicht kneten. Für eine halbe Stunde kühl stellen.

Füllung

200g Zucker
2 Eier
2dl Vollrahm
2EL Zimt
1EL Nelkenpulver
150g Mehl
1TL Backpulver
3EL Himbeerconfi

Zucker und Eier schaumig rühren. Rahm und Gewürze hinzufügen. Mehl mit Backpulver mischen langsam unterrühren. Teig auswallen, mit einer Gabel gut durchlöchern, Confi darauf verteilen. Füllung nun auf den Teig geben. 35 Minuten im vorgeheiztem Ofen bei 180°C in der Ofenmitte backen.

Samstag, 29. Januar 2011

Mein Herz

Das Herz in mir, es weint,
doch so tief drinnen, dass ich nicht erahnen kann weshalb,
nicht erahnen kann wo.
Es ist, als würde es eine nimmer endende Geschichte erzählen, eine Geschichte voller Traurigkeit und Schmerz, voller Sehnsucht und Hilflosigkeit.
Und das obwohl, die Schmetterlinge in meinem Gemüt herumwirbeln und bunte Kreise ziehen. Tanzen vor Glück und Sonnenschein, auf Butterblumen ruhen und den Nektar aus duftenden Nelken trinken.
Es weint.
Warum nur?
Es ist als ob der Maulwurf, der ich bin, in meinem Herzen, sich tief eingegraben hat.
Er hält sich versteckt.
Und weint.
Er weiss nicht mehr, wie er rauskommt.
Die Schmetterlinge tanzen in seinem Gemüt.
Er weint.